60 Bürger*innen bei der Kiezversammlung- Staatssekretär Kirchner kündigt neue Entlastungen für den Verkehr in Spandau an

Kiezversammlung ein voller Erfolg: weitere Kiezversammlung zum Stadtentwicklungsplan Mobilität mit Staatssekretär Kirchner für den September geplant

Bei der Kiezversammlung am 3. Mai von Bettina Domer und Daniel Buchholz gab es regen Andrang, eine hohe Beteiligung der 60 Bürger*innen und viel Informationsbedarf. Die Referenten Jochen Liedtke, Bezirksverordneter und Vorsitzender des Verkehrsausschusses der Spandauer Bezirksverordnetenversammlung und Verkehrsstaatssekretär Kirchner trugen mit vielen Details und Hintergrundinformationen zu einer runden Veranstaltung bei. Besonders kritisch wurde es bei Fragen wie man die Verkehrsströme entlasten kann, wo die im Verkehrsentwicklungsplan angedachte Straßenbahntrasse mittelfristig langführen könnte und wie man die ÖPNV-Systeme entlasten kann.

Welche Handlungsspielräume für die Verkehrspolitik gibt es?

Unsere Stadt wächst, der Abgeordnete Daniel Buchholz stellte gleich zu Beginn klar, dass wir aktuell mit ‚Wachstumsschmerzen‘ zu kämpfen haben und er stellte ein Umdenken in Verwaltung und in der Politik fest- noch vor 10 Jahren konnte niemand das schnelle Wachstum und die damit einhergehende Verkehrsentwicklung und Bevölkerungszunahme absehen. Mittelfristige Lösungen um die Verkehrsentwicklung in geeignete Bahnen zu lenken sind unter anderem die Trassensicherung der ehemaligen Siemensbahn. Er griff die Bürgervorschläge der S-Bahn Reaktivierung auf und plädierte dafür, dass wir gemeinsam alle vorhandenen Möglichkeiten nutzen sollten, um den Verkehr zu entlasten. Als Vorsitzender der AG Verkehr der SPD-Spandau ist er federführend an der Entwicklung von bezirklichen Lösungen beteiligt. Ein weiter wichtiger Punkt ist die Verbesserung der Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Potsdam und den umliegenden Landkreisen, denn der Pendlerverkehr wird weiter zunehmen.

Bezirksverordneter Jochen Liedtke stellte weiterhin klar, dass die Entwicklung von Sozialen Brennpunkten bei den neuen Wohnungsbauvorhaben schon berücksichtigt wurde und die soziale Durchmischung ein wichtiges Kriterium ist um dem vorzubeugen.

Bürgeranliegen aufnehmen und umsetzen- Mobilität nachhaltig sichern

Die Abgeordnete Bettina Domer führte durch die Veranstaltung, zeigte Zusammenhänge auf und es wurden viele verschiedene Bürgeranliegen gesammelt, darunter u.a.

  • Sicherung des durchgehenden Radweges von Hakenfelde zum Rathaus Spandau an der Havel
  • Erhöhung der Fahrradstellplätze in der Altstadt
  • Frühzeitige Sicherung der ehemaligen S-Bahntrassen im Bezirk
  • Durchsetzung der Halteverbote durch das Spandauer Ordnungsamt
  • Erhöhung der subjektiven Sicherheit im ÖPNV

Um die aufgeworfenen Fragen wie zum Beispiel den geplanten Ausbau der Niederneuendorfer Allee, die Einführung neuer Verkehrssysteme (Straßenbahn) und die Feinstaubbelastung zu diskutieren wird es eine Folgeveranstaltung im September mit Verkehrsstaatssekretär Kirchner geben, denn dann können die konkreten Vorhaben und Möglichkeiten anhand des dann vorliegenden Stadtentwicklungsplan Mobilität für Spandau gemeinsam mit den Anwohner*innen und der interessierten Öffentlichkeit besprochen werden.

Ihre Abgeordnete Bettina Domer steht Ihnen für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

 

 

 

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