Bauherr des Großprojekts ‚Spandauer Ufer verpflichtet sich zur Einhaltung eines Beweissicherungskonzepts

Belastungen auf die acht Spandauer Havelbrücken nehmen aufgrund von Bauarbeiten zu

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat mir in meiner Anfrage bestätigt, dass alle 8 Spandauer Havelbrücken derzeit verkehrssicher sind und regelmäßig auf Schäden untersucht werden.

Die Havelbrücken sind jedoch aufgrund von Bauvorhaben am Havelufer immer höheren Belastungen ausgesetzt. An der Wasserstadtbrücke wird durch den Bauherren des Vorhabens ‚Deck One‘ eine Brückenhebungskonzept erarbeitet, um die abgesenkte Wasserstadtbrücke wieder in den Ausgangszustand zu versetzen- allerdings besteht auch hier keine Einschränkung hinsichtlich der Verkehrssicherheit.

Beim dem derzeit größten Spandauer Bauvorhaben ‚Spandauer Ufer‘ auf dem ehemaligen Postareal zwischen den Spandauer Arcaden und dem Havelufer haben bereits umfangreiche Untersuchungen stattgefunden, um eine Beeinträchtigung der Dischinger Brücke durch die geplanten Bauarbeiten zu vermeiden.

Die Wahlkreisabgeordnete für Hakenfelde Bettina Domer (SPD):

Es wäre sinnvoll, wenn die Senatsebene zukünftig bei Baugenehmigungsverfahren und Planungsvorhaben durch das Bezirksamt beteiligt wird, um etwaige Risiken für die Spandauer Havelbrücken frühzeitig zu erkennen.

Bettina Domer MdA, Wahlkreisabgeordnete für Hakenfelde und Mitglied des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wohnen

Meine Parlamentarische Anfrage: ‚Spandaus wackelnde Havelbrücken? Wie regelmäßig wird die bauliche Integrität der Havelbrücken im Zusammenhang mit den dort geplanten oder stattfindenden Bauarbeiten untersucht?‘ finden Sie unter folgendem Link: http://bettina-domer.de/storage/2021/05/Bettina-Domer-MdA-Schriftliche-Anfrage-Spandaus-wackelnde-Havelbruecken.pdf