Landesprogramm Berlin Entwickelt neue Nachbarschaften (BENN): Eine von der europäischen Kommission ausgezeichnete Integrations-Erfolgsgeschichte soll über das Jahr 2020 hinaus fortgeführt werden

Seit 2017 wird die Integration von Geflüchteten durch das Programm: Berlin Entwickelt neue Nachbarschaften (BENN) an 20 Standorten berlinweit gefördert. Das Programm fördert den Austausch zwischen Geflüchteten und den Berliner*innen aus den umliegenden Nachbarschaften und wurde von der Europäischen Agentur für Menschenrechte und der EU-Kommission als beispielhafte Integrationsmaßnahme vorgestellt.

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Quartiersbeauftragte für die neuen Stadtquartiere: soziale Brennpunkte verhindern und stabile Nachbarschaften fördern

Quartiersbeauftragte für die neuen Stadtquartiere: die Erfahrungen aus der Arbeit des Berliner Quartiersmanagements und der Quartiersräte können bei der Entwicklung der mittlerweile 16 neuen Stadtquartiere helfen, stabile Nachbarschaften zu entwickeln und künftige soziale Brennpunkte und anonymes Wohnen zu verhindern.

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Quartiersmanagementgebiete im Falkenhagener Feld, Heerstraße Nord und Neustadt werden als Stabilitätsanker für die Kieze über die nächsten Jahre hinaus gebraucht.

Bettina Domer zu den Ergebnissen des Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2019 und die Bedeutung für die Spandauer QM-Gebiete: wir müssen die Bemühungen in den drei Spandauer Quartiersmanagementgebieten Falkenhagener Feld West und Ost, Heerstraße Nord und Neustadt weiter durch bezirkliche Maßnahmen und Förderprogramme des Landes unterstützen. Die Angebote in Stadtteilzentren ausweiten, neue Stadtteilzentren errichten und die Sozialraumkoordination im Bezirksamt Spandau endlich starten. Zur Verbesserung der Lage kann auch der neue Sonderfonds für
Nachbarschaftliches Engagement in Großwohnsiedlung einen Beitrag leisten, sei es um Treffpunkte zu schaffen, Nachbarschaftsfeste zu organisieren, Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche zu fördern oder öffentliche Räume freundlicher zu gestalten.

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Neue Fördermöglichkeit für Nachbarschaftliches Engagement: 24 Großsiedlungen außerhalb der QM-Gebiete erhalten künftig erstmals Fördermittel für Projekte und Aktionen aus den Bereichen Bildung, Jugend, Infrastruktur, Integration und Förderung von Nachbarschaftsinitiativen

Bettina Domer (SPD) zu den Zielen der neuen Förderung: Mit dem Sonderfonds für Großwohnsiedlungen wollen wir das nachbarschaftliche Miteinander und die sozialräumliche Infrastruktur in den 24 Großwohnsiedlungen außerhalb des S-Bahnringes stärken, um überall ein gutes Nachbarschafts- und Wohnklima zu erreichen. Das Konzept sieht vor, dass die Bezirke Mittel erhalten, um erstmals auch Nachbarschaften in 24 Großwohnsiedlungen zu fördern, die bislang kein Quartiersmanagement haben. Für Spandau sind zwei Gebiete genannt: Louise-Schroeder Siedung in Staaken und in Hakenfelde die Siedlung zwischen Cautiusstraße, Hakenfelder Straße und am Forstacker sowie Teile der Streitstraße.

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