Quartiersmanagementgebiete im Falkenhagener Feld, Heerstraße Nord und Neustadt werden als Stabilitätsanker für die Kieze über die nächsten Jahre hinaus gebraucht.

Bettina Domer zu den Ergebnissen des Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2019 und die Bedeutung für die Spandauer QM-Gebiete: wir müssen die Bemühungen in den drei Spandauer Quartiersmanagementgebieten Falkenhagener Feld West und Ost, Heerstraße Nord und Neustadt weiter durch bezirkliche Maßnahmen und Förderprogramme des Landes unterstützen. Die Angebote in Stadtteilzentren ausweiten, neue Stadtteilzentren errichten und die Sozialraumkoordination im Bezirksamt Spandau endlich starten. Zur Verbesserung der Lage kann auch der neue Sonderfonds für
Nachbarschaftliches Engagement in Großwohnsiedlung einen Beitrag leisten, sei es um Treffpunkte zu schaffen, Nachbarschaftsfeste zu organisieren, Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche zu fördern oder öffentliche Räume freundlicher zu gestalten.

Weiterlesen

Neue Fördermöglichkeit für Nachbarschaftliches Engagement: 24 Großsiedlungen außerhalb der QM-Gebiete erhalten künftig erstmals Fördermittel für Projekte und Aktionen aus den Bereichen Bildung, Jugend, Infrastruktur, Integration und Förderung von Nachbarschaftsinitiativen

Bettina Domer (SPD) zu den Zielen der neuen Förderung: Mit dem Sonderfonds für Großwohnsiedlungen wollen wir das nachbarschaftliche Miteinander und die sozialräumliche Infrastruktur in den 24 Großwohnsiedlungen außerhalb des S-Bahnringes stärken, um überall ein gutes Nachbarschafts- und Wohnklima zu erreichen. Das Konzept sieht vor, dass die Bezirke Mittel erhalten, um erstmals auch Nachbarschaften in 24 Großwohnsiedlungen zu fördern, die bislang kein Quartiersmanagement haben. Für Spandau sind zwei Gebiete genannt: Louise-Schroeder Siedung in Staaken und in Hakenfelde die Siedlung zwischen Cautiusstraße, Hakenfelder Straße und am Forstacker sowie Teile der Streitstraße.

Weiterlesen