Dichterer Takt im Bus-Bezirk: Verstärkerfahrten der BVG Busse auch in Spandau ausbauen

PE Bettina Domer (SPD) und Daniel Buchholz (SPD) vom 19.3.2021

Dichterer Takt im Bus-Bezirk: Verstärkerfahrten der BVG Busse auch in Spandau ausbauen

Die BVG hat Ende Februar in Berlin hundert zusätzliche Busse bereitgestellt, um besonders nachgefragte Linien zu entlasten und überfüllte Busse während der Schulöffnung zu vermeiden, auch um Infektionsrisiken zu minimieren.

Viele Buslinien in Spandau sind morgens immer noch zu voll. Die Schulen öffnen weiter schrittweise und besonders auf der Linie 131 macht sich das bemerkbar. Hier könnten BVG und Senat schnell handeln und den Takt der Buslinie 131 von 20 auf 10 Minuten verdichten.

Die Abgeordneten Bettina Domer (SPD) und Daniel Buchholz (SPD), beide im Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und Wahlkreisabgeordnete in Spandau reagieren auf Bürgeranfragen und appellieren an die BVG und die Verkehrssenatorin Günther:

„Es ist positiv, dass die BVG rund 100 zusätzliche Busse reaktivieren konnte, um auf besonders nachgefragten Linien zusätzliche Takte in den Stoßzeiten anzubieten. Eine Taktverdichtung alleine auf den innerstädtischen Linien ist jedoch aufgrund der allgemeinen Infektionslage zu kurzsichtig, auch hier in Spandau bewegen wir uns in engen Bussen, wir bitten die BVG zu prüfen, ob die Spandauer*innen von den zusätzlichen Bussen während der laufenden schrittweisen Schulöffnungen profitieren können.

Zudem ist zu überprüfen, wie das zusätzliche Bus-Angebot über den Zeitraum von einigen Monaten hinaus auf besonders nachfragestarken Linien dauerhaft gesichert werden kann. Die Bürger*innen in Spandau sind stärker als in anderen Bezirken auf die Busse der BVG angewiesen. Die Haltestelle am Rathaus Spandau ist bereits jetzt der größte Busknotenpunkt in ganz Berlin. Wenn möglich sollte eine Taktverstärkung auch nach Abklingen der Pandemischen Lage etabliert werden. Abstand aus Hygienegründen während der Corona-Pandemie ist wichtig. Regelmäßig fahrende Busse, die nicht überfüllt sind, sollten jedoch auch in „normalen“ Zeiten möglich sein.“