Quartiersmanagementgebiete im Falkenhagener Feld, Heerstraße Nord und Neustadt werden als Stabilitätsanker für die Kieze über die nächsten Jahre hinaus gebraucht.

Pressemitteilung Bettina Domer,MdA
5. Juni 2020

Ergebnisse des Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2019 von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen veröffentlicht :Weiterhin konzentrieren sich sozialräumliche Problemlagen im Falkenhagener Feld, Staaken und der Neustadt.
Am 03.06.2020 veröffentlichte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen den Schlussbericht zum Monitoring Soziale Stadt 2019. Darin wird die aktuelle soziale Lage der Bewohnerinnen und Bewohner in den Quartieren Berlins und deren Veränderung beschrieben. Berlinweit haben sich die sozialen Unterschiede leicht verringert, die soziale Lage hat sich insgesamt leicht verbessert.


„Wir haben einerseits eine leichte Verbesserung der Indikatoren in der gesamten Stadt, das gilt jedoch nicht für die Ortsteile Falkenhagener Feld, Neustadt und Bereiche von Staaken. Hier gibt es Kieze mit besonderem Aufmerksamkeitsbedarf, da sich die soziale Lage anhand der Kennzahlen Arbeitslosigkeit, Bezug von Transferleistungen und Kinderarmut in den letzten Jahren nicht verbessert hat, sondern auf einem niedrigen Niveau stagniert.“

Bettina Domer (SPD) Fachsprecherin der SPD-Fraktion für das Programm Soziale Stadt und die Quartiersmanagementgebiete:


„Deshalb müssen wir die Bemühungen in den drei Spandauer Quartiersmanagementgebieten Falkenhagener Feld West und Ost, Heerstraße Nord und Neustadt weiter durch bezirkliche Maßnahmen und Förderprogramme des Landes unterstützen. Die Angebote in Stadtteilzentren ausweiten, neue Stadtteilzentren errichten und die Sozialraumkoordination im Bezirksamt Spandau endlich starten. Zur Verbesserung der Lage kann auch der neue Sonderfonds für
Nachbarschaftliches Engagement in Großwohnsiedlung einen Beitrag leisten, sei es um Treffpunkte zu schaffen, Nachbarschaftsfeste zu organisieren, Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche zu fördern oder öffentliche Räume freundlicher zu gestalten.„

Bettina Domer (SPD):

Link zur Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zu den Ergebnissen des Monitoring Soziale Stadt 2019