Spandauer Havelpromenade bleibt voraussichtlich wegen eines Kampfmittelfundes bis zum Mai 2021 gesperrt

Pressemitteilung                                                                                         5. Januar 2021

Im letzten Jahr wurden im April giftige Arsenverbindungen und Rückstände von chemischen Kampfstoffen (CLARK I+II) im Boden des Uferwegs und den angrenzenden Grundstücken zwischen Daumstraße und der Havel bei Bauarbeiten entdeckt. Seitdem ist der Uferweg Spandauer Havelpromenade, nördlich der Insel Eiswerder vom Bezirksamt gesperrt worden. Die Bodenbelastungen umfassen etwa 30m² und eine konkrete Gefahr für Mensch und Umwelt wird seitens des Bezirksamtes verneint, da die Schadstoffsanierung und Sicherung bereits eingeleitet worden sind.

Ich begrüße es, dass der Senat die Kosten zur Schadstoffbeseitigung in Höhe von fast 200.000 Euro trägt und die Behörden des Senats und des Bezirkes gemeinsam handeln, um eine Gefährdung durch die Kampfstoffrückstände auszuschließen.

Meine schriftliche Anfrage an den Senat: Spandauer Havelpromenade an der Insel Eiswerder seit April 2020 gesperrt: Gefahr durch alte chemische Kampfstoffe? finden Sie als Drucksache 18/25861 finden Sie unter folgendem Link: https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-25861.pdf