Verkehrssicherheit in Spandau: Schutz von Fußgänger*innen und Radfahrer*innen verbessern

Pressemitteilung vom 3. Februar 2020

Eine schriftliche Anfrage der Abgeordneten Bettina Domer (SPD) liefert neue Zahlen zur Verkehrssicherheit in Spandau. So weist die Statistik 10 Unfallschwerpunkte im Bezirk auf an denen besonders häufig Menschen im Straßenverkehr zu Schaden kommen. In 2018 gab es insgesamt 8359 Straßenverkehrsunfälle und im Folgejahr 7811 Unfälle. Die Unfallschwerpunkte in den letzten beiden Jahren in Spandau liegen in großen Kreuzungsbereichen und vielbefahrenen Einmündungen.

Die Unfallbeteiligten sind zu häufig schwächere Verkehrsteilnehmer*innen wie zu Fuß Gehende und Radfahrerinnen

Wir wollen als R2G mehr Schutz für Radfahrende und Zu Fuß Gehende schaffen, hierfür haben wir ein Kapitel zum Fußverkehr in das Berliner Mobilitätsgesetz eingefügt, mit dem das Queren von Straßen erleichtert werden soll, Mittelinseln ausgebaut und Ampelphasen verlängert werden sollen.

Besonders im Bereich der Westerwaldstraße gibt es viele Fußgänger, Kinder und Jugendliche. Das QM FF hat deshalb bereits mit Anwohnerinnen gefordert die Westerwaldstraße vor dem Klubhaus für den Autoverkehr zu sperren, diese Initiative begrüße ich ausdrücklich, da durch die Verkehrsberuhigung die Verkehrssicherheit erhöht werden kann. Ich fordere das Bezirksamt auf, hier zu handeln und zu prüfen ob wir einen Westerwaldplatz nur für zu Fuß Gehende und Radfahrerinnen gemeinsam gestalten können.

Bettina Domer (SPD) Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Zur Schriftlichen Anfrage der Abgeordneten Bettina Domer: Entwicklung der Verkehrssicherheit in Spandau: Straßenverkehrsunfälle und Verkehrsopfer in den Jahren 2018-2019 geht es unter folgendem Link: Schriftliche Anfrage: Entwicklung der Verkehrssicherheit in Spandau