Wohnungsbau in Hakenfelde: Bettina Domer besichtigt das BUWOG Bauvorhaben an der Havel

Fraktion vor Ort: Bettina Domer unterwegs im Kiez bei Bürger*innen und Projekten in Hakenfelde

Bei der zweiten diesjährigen Fraktion vor Ort am 18. September besuchte die Wahlkreisabgeordnete Bettina Domer Vorhaben und Akteure in Hakenfelde, um sich aus erster Hand zu informieren wo Wohnungen gebaut werden, wie es mit den Kindergartenplätzen aussieht und wie die Lage von Sportvereinen im Askanierring aussieht. Nach einem Infostand, an dem sich viele Bürger*innen über ‚Ihre‘ Abgeordneten freuten und viele Anliegen mit Bettina Domer besprachen, ging es weiter zur Baustellenbesichtigung der BUWOG in der Parkstraße.

Zur Programmübersicht der Fraktion vor Ort mit Bettina Domer,MdA

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Neubauvorhaben der BUWOG: 600 Wohnungen an der Havel in den denkmalgeschützten Heeresspeichern ab 2019

Hier erwarb die private Wohnungsbaugesellschaft BUWOG  2016 von einem privaten Investor die ehemaligen Speicher an der Havel um hier 600 Wohnungen zu bauen. Das Gelände gehörte vorher jahrelang der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) die es an private Investoren verkaufte.

Neben Eigentumswohnungen sollen hier ab 2019 auch Mietwohnungen und ein Kindergarten entstehen. Das Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung findet hier aber keine Anwendung, daher entstehen keine Sozialwohnungen. Das hängt auch damit zusammen, dass nicht das Land Berlin das Grundstück verkaufte, sondern die Bundesanstanstalt für Immobilien, die leider viel zu oft Grundstücke in Berlin an den oder die Meistbietende verkauft und sich wenig Gedanken um eine soziale Nutzung für dringen benötigten bezahlbaren Wohnraum macht.

Die SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat hier gemeinsam mit den LINKEN und den Grünen eine Bundesratsinitiative auf den Weg gebracht, damit die Bundesanstalt künftig Bauland und Liegenschaften in Berlin nicht einfach weiterhin so teuer wie möglich an Investoren verkauft, sondern auch den Kommunen eine Kaufoption durch das kommunale Vorkaufsrecht einräumt. So könnte Berlin in Zukunft mehr Grundstücke kaufen und dort dringend benötigten günstigen Wohnraum bauen lassen.

Zur gemeinsamen Presseerklärung der Fraktionen der SPD, die LINKE und die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus: Verkauf zum Höchstpreis beenden-Rot Rot Grüne Kolaition beschließt Bundesratsinitiative für ein neues BImA Gesetz.

Ehemaliges Gelände der BImA: keine kooperative Baulandentwicklung

Bettina Domer setzte bei der Frage der Gemeinwohlorientierung an und appelierte daran, dass die BUWOG hier kein Quartier baut, welches sich vom nahegelegenen Quartiersmanagementgebiete in der Neustadt abschottet, sondern warb für offen zugängliche Anlagen auf dem fünf Hekatr großen Areal direkt am Uferweg an der Havel. Die Vertreter*innen der BUWOG sicherten zu, dass hier keine ‚closed shop‘ Lösungen geben soll, sondern ein gutes nachbarschaftliches Miteinander angestrebt wird und die geplanten Spiel- und Grünflächen für alle Anwohner*innen grundsätzlich zugänglich sein werden.

Zum Artikel in der Berliner Woche: Buwog saniert jetzt die alten Speicher.